Arbeiten auf dem Gelände des PSV
„PSV“ heißt bei den Schülerinnen und Schülern seit Sommer 2003 kurz und knapp ein umfangreiches Projekt im Rahmen der Berufsvorbereitung.
„Offiziell“ verbirgt sich hinter „PSV“ eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Schule an der Kleestraße und dem Polizei Sport Verein Wuppertal/Abteilung Leichtathletik sowie der VL 2.2 „Sport statt Gewalt“ der Polizei.
„PSV“ bedeutet für 6 – 8 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 und 8 seit dem regelmäßig jeden Mittwoch zwischen 10.30 und 13.30 Uhr handwerkliches Arbeiten und Lernen auf dem Gelände und in den Sportstätten des Polizei Sport Vereins Wuppertal und der Wuppertaler Bereitschaftspolizei „auf Lichtscheid“:
Auf dem riesigen, ca. 40.000 m² großen Gelände beteiligen wir uns an der Reinigung, Pflege, Sanierung und Renovierung des Geländes, der Sportstätten und der Gebäude.
Noch sind Schule und PSV/Polizei in der Auf- und Ausbauphase dieses Kooperations-Projektes; dementsprechend hakt es hier und da noch –vieles läuft aber auch schon rund.
Bereits jetzt können die Schülerinnen und Schülern hier in vielen handwerklichen Bereichen in abgestuften Anforderungsprofilen entsprechende Grundfertigkeiten/-fähigkeiten erlernen und diese langfristig einüben.
Auch von den vereinbarten „Gegenleistungen“ des PSV und der Polizei profitieren wir schon jetzt.
So können wir z.B. Sportplatz, Sporthallen und Schwimmbad nach Absprache für besondere Maßnahmen nutzen.
Die VL 2.2 „Sport statt Gewalt“ führt regelmäßige einschlägige Projekttage an der Schule durch.
Der PSV sowie die VL 2.2 „Sport statt Gewalt“ beteiligt sich an der Durchführung von Schulfesten.
Bei polizeilichen „Behörden-Turnieren“ ist die Schule am Catering (und dadurch der Förderverein an den Einnahmen J) beteiligt.
Mehr und mehr werden wir in Zusammenarbeit mit PSV und Polizei den Schülerinnen und Schülern hier regelmäßig intensive, praktische Erfahrungen in vielen Berufsfeldern ermöglichen können:
Gelände-/Gebäudereinigung
Garten-/Landschaftsbau und –pflege
Maler/Lackierer
Schreiner
Erfolg versprechend ist dieses Projekt nicht zuletzt wegen seiner beruflichen Realitätsnähe:
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an außerschulischen Objekten.
Sie arbeiten für einen außerschulischen Partner/Auftraggeber.
Das Objekt wird von „nicht-schulischen“ Personen tatsächlich genutzt.
Von den Schülerinnen und Schülern werden vom außerschulischen Partner/Auftraggeber klar erkennbare, nachprüfbare Qualitätsstandards eingefordert.
Außerdem machen die Schülerinnen und Schüler hier eine Reihe sozialer Erfahrungen, denn Sie arbeiten für einen gemeinnützigen Zweck
lernen die Institution Polizei in einem ungewohntem Kontext kennen, haben Kontakt zu „leistungsorientierten“ Personengruppen (Freizeit-/Leistungssportler)
erleben, dass es „außer Fußball auch noch andere Sportarten gibt“.
Bereits im ersten Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler aber auch schon die Erfahrung machen, wie sehr unsere Partner PSV / Polizei ihre Arbeit bzw. Leistung schätzen und anerkennen:
Erstmals seit mehreren Jahren wurde 2004 der „Erich-Breuel-Preis“ des PSV verliehen; und dies sozusagen indirekt den Kleestraßen-Schülerinnen und –Schülern:
Die Leichtathletik-Abteilung des PSV erhielt die mit dem „Erich-Breuel-Preis“ verbundenen 500,-- € mit der Auflage, mit diesem Geld das Projekt Kleestraße / PSV / Polizei zu unterstützen und abzusichern
Neben der Anschaffung von notwendigem Werkzeug können wir mit diesem Geld z.B. auch Getränke finanzieren – besonders im Sommer ist der Verbrauch an Mineralwasser sehr hoch.
Und auch ein großes gemeinsames Essen mit allen beteiligten Schülerinnen und Schülern können wir uns davon leisten!
Wir gehen davon aus, dass wir dieses Projekt zu einem umfangreichen und dauerhaften Bestandteil der berufsvorbereitenden Maßnahmen der Schule an der Kleestraße ausbauen können.
Hier ein "VORHER - NACHHER - BEISPIEL" aus der Abteilung GARTEN:





