Unsere Partnerschule in Liegnitz / Polen

 

 

 

Sport und Kultur statt Gewalt“

 

– Ein Projekt benachteiligter Jugendlicher im gemeinsamen Europa -

 

Im April 2005 fuhr eine Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern sowie vier Begleitern unserer Schule nach Legnica (Liegnitz) in Polen.

 

Die Jugendlichen waren Teilnehmer eines deutsch-polnischen Projektes mit den Thema „ Sport und Kultur statt Gewalt“.

 

Gefördert wurde dieses Projekt durch das Aktionsprogramm JUGEND der Europäischen Union.

Dieses Programm ist das vorrangige Instrument der EU zur Förderung der Zusammenarbeit im Jugendbereich und will insbesondere dazu anregen,

 

  • die Mobilität junger Menschen zu fördern
  • Eigeninitiative und Kreativität zu entwickeln und auszuprobieren
  • andere Kulturen kennen zu lernen
  • Toleranz und Solidarität zu entwickeln
  • das zusammenwachsende Europa zu erfahren und aktiv zu unterstützen
  • Schlüsselqualifikationen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu erwerben.

 

Ein wesentliches Ziel des Programms ist dabei u.a. die verstärkte Einbeziehung von benachteiligten Jugendlichen in alle Aktivitäten.

 

Das Projekt „Sport und Kultur statt Gewalt“ war von den polnischen  Gastgebern in Zusammenarbeit mit den deutschen Gästen vor allem per E-mail vorbereitet worden und hat eine längere Vorgeschichte:

 

Bereits im Jahr 2003 hatten Schüler der polnischen Schule „Specjalny Osrodek Szkolno-Wychowawczy im. Marii Grzegorzewskiej w Legnicy“ gemeinsam mit Schülern der Schule an der Kleestraße in Wuppertal das Internet-Projekt „Around a Plate of Potatoes“ durchgeführt.

 

In den Herbstferien desselben Jahres fuhr eine kleine Gruppe von Lehrern der Schule an der Kleestraße mit der damaligen Schulleiterin, Frau Gerhild Dillbohner, nach Legnica, wo die Feierlichkeiten anlässlich des Jahrestages der Städtepartnerschaft Wuppertal / Legnica stattfanden.

 

Bei dieser Gelegenheit lernten sie die polnischen Schüler und Lehrer persönlich kennen und luden diese zu einem Gegenbesuch in Wuppertal ein.

 

Dieser fand im Juni 2004 statt und stand unter dem Motto „Sport verbindet“.

In Zusammenarbeit mit dem PSV/Polizei Sport Verein Wuppertal nahmen die Jugendlichen an verschiedensten sportlichen Aktivitäten teil und lernten einander kennen.

Die Kontakte bestanden auch nach dem achttägigen Aufenthalt der Gruppe weiter und so beschlossen wir, ein weiteres Projekt in Angriff zu nehmen: „Sport und Kultur statt Gewalt“.

 

Nachdem die umfänglichen Vorbereitungen abgeschlossen waren, zu denen z.B. die Erstellung eines kleinen deutsch-polnischen Wörterbuches durch die Jugendlichen gehörte, besuchte die deutsche Gruppe vom 9.- 16. April 2005 die polnische Gruppe in Legnica.

 

Es wurde für alle Beteiligten eine unvergessliche Woche, angefüllt mit Aktivitäten aus den Bereichen Sport, Kunst, Musik, Theater, Zirkus, Berufsvorbereitung, neue Medien, und Politik. Höhepunkte waren mit Sicherheit der Besuch beim Stadtpräsidenten und der Ausflug nach Jaroszo´wka , einem Gestüt, auf dem Vollblutpferde gezüchtet werden.

 

Die Aufzählung aller Aktivitäten würde den Umfang dieses Artikels sprengen, aber wer Genaueres über den Verlauf unseres Aufenthaltes in Polen wissen will, kann sich das Tagebuch unserer Polenreise ansehen.

 

 

Resümee der Woche : Wir wollen weitermachen!

 

 Die Begegnung der Jugendlichen war ein voller Erfolg.

Wir hatten sehr viel Spaß, aber darüber hinaus haben wir auch viel gelernt (nicht nur die Jugendlichen).

Im gemeinsamen Tun lernten wir einander besser kennen, bauten Vorurteile ab und verständigten uns trotz Sprachbarriere.

Wir haben gelernt, das Fremde nicht nur zu akzeptieren und zu tolerieren, sondern zu schätzen.

Deshalb soll unser Projekt weitergehen!