Finanzierung der Partnerschaft in 2006
Reger Schüleraustausch mit europäischen und außereuropäischen Schulen bis nach Australien und Japan ist an vielen Wuppertaler Schulen seit langer Zeit eine Selbstverständlichkeit, besonders an Gesamtschulen und Gymnasien.
Dies ist den entsprechenden Schülerinnen und Schülern aufgrund verschiedener günstiger Bedingungen möglich:
Die Austauschschüler werden in der Regel von den ausländischen Gastgeberfamilien aufgenommen, bei einem Gegenbesuch nehmen die deutschen Familien den jeweiligen ausländischen Gast auf.
Die hier entstehenden Kosten können von diesen Familien in der Regel ohne allzu große finanzielle Klimmzüge bestritten werden.
Sollte dies im Einzelfall nicht möglich sein, springen häufig die finanziell recht gut positionierten Fördervereine der Schulen oder eigens für solche Fälle gegründete Stiftungen helfend ein.
Eventuell in Anspruch genommene Fördermittel internationaler Programme (Jugend für Europa u.ä.) mindern die finanzielle Belastung für den/die Einzelne/n spürbar.
Anders – und ungleich schwieriger - gestaltet sich die Finanzierung der bisher in Wuppertal einmaligen Partnerschaft zwischen der Städtischen Förderschule Schule an der Kleestraße und einer vergleichbaren Schule in der Wuppertaler Partnerstadt Legnica / Liegnitz.
Aus verschiedensten Gründen können die polnischen Schüler nicht bei den Eltern unserer Schüler aufgenommen werden – dies lassen in der Regel schon die häuslichen Verhältnisse der Familien unserer Schüler nicht zu.
Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse auf beiden Seiten und die zum Teil besonderen Betreuungsbedürfnisse unserer jungen Gäste stehen dem zusätzlich entgegen.
Aus diesem Grunde bringen wir unsere Gäste bisher für die Dauer ihres Aufenthaltes in der Jugendherberge in Wuppertal-Barmen unter.
Die Kosten hierfür sind – ebenso wie die Reisekosten – durch Fördermittel, die die polnische Seite erhält, im wesentlichen gedeckt.
Ebenso gedeckt durch Fördermittel, die wir bisher vom Deutsch-Polnischen-Jugendwerk/DPJW erhalten haben, waren Teile der hier anfallenden Programmkosten.
Bei dem Besuch unserer polnischen Gäste im Jahr 2004 hatten wir hier jedoch bereits eine Deckungslücke von ca. 2000 Euro.
Weiterhin wäre es wünschenswert und sinnvoll, unsere an dem Austausch teilnehmenden Schüler während des Aufenthaltes unserer Gäste gemeinsam mit diesen in der Jugendherberge unter zu bringen.
Die meisten Eltern unserer Schüler konnten/können jedoch das hierfür notwendige Geld nicht aufbringen.
Das DPJW übernimmt diese Kosten nicht, der kleine Förderverein der Schule kann dies nicht in Gänze leisten.
Deckungslücke hier: ca. 2300 Euro.
Die Deckungslücke von 2000 Euro anlässlich des Besuches unserer polnischen Freunde im Jahr 2004 konnten wir durch viele kleine, aber auch zum Teil großzügige Spenden schließen; das Geld für die Unterbringung unserer Schüler in der Jugendherberge konnten wir jedoch nicht zusammenbringen.
Auch bei dem für das Jahr 2006 geplanten Besuch der polnischen Gruppe hier in Wuppertal stehen wir erneut vor diesem Finanzierungsproblem; erneut müssen mindestens 2000 Euro für das Programm und zusätzlich ca. 2300 Euro für die gewünschte Unterbringung unserer Schüler zusammengetragen werden.
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Diesmal haben wir es geschafft:
Einige Eltern konnten einen Teil der Unterbringungskosten übernehmen und es sind so viele Klein- und Großspenden zusammen gekommen, dass unsere Schülerinnen und Schüler die eine Woche gemeinsam mit unseren polnischen Gästen in der Jugendherberge verbringen können!


